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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-03-01 - 2020-02-29

Das Ziel dieses Projekts ist es, den Einfluss des Klimawandels auf die Nährstoffzusammensetzung im Gras, als bedeutende Futterkomponente in tierischen Produktionssystemen, zu beurteilen. Das Knaulgras (Dactylis glomerata L.) dient als Beispiel dafür, inwieweit der Klimawandel alpenländisches Dauergrünland beeinflussen könnte. Hierfür wird eine Untersuchung mit Knaulgras durchgeführt, bei dem dieses wichtige Futtergras unterschiedlichen, künstlich erzeugten Klimabedingungen ausgesetzt wird. Die Untersuchung findet in drei aufeinanderfolgenden Jahren an einem Freilandexperiment statt, welches an der HBLFA Raumberg-Gumpenstein entwickelt und designt wurde, um zukünftige Klimaszenarien im Dauergrünland zu simulieren.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2015-04-01 - 2018-09-30

Der adäquate Einsatz von Faserquellen in der Schweinefütterung ist in der Literatur ein noch immer hoch aktuell diskutierter Bereich, der von Wirkungen auf die zootechnischen Leistungen, verbesserter Gesundheit des Gastrointestinaltraktes, bis hin zu vermehrtem Sättigungsgefühl und gesteigertem Tierwohl führt. Insbesondere bei Ferkeln ist das Thema „Faser“ von hoher wissenschaftlicher Bedeutung. Faser ist der Bestanteil an Kohlenhydraten eines Futtermittels welcher nicht von den Verdauungsenzymen unserer Nutztiere hydrolysierbar ist und daher anteilig am längsten im Chymus verbleibt. Dabei übt sie mittels ihrer chemisch-physikalischen Eigenschaften eine Wechselwirkung mit anderen Nährstoffen aus und kann somit dessen Absorptionsrate beeinflussen. Auch wenn in vitro Methoden zur Schätzung der Verdaulichkeit von Nährstoffen in der Ferkelfütterung Einblicke in den Nährwert des Futters geben und Wechselwirkungen mit Verdauungsvorgängen im Gastrointestinaltrakt ahnen lassen, ist der Einfluss spezifischer chemisch-physikalischer Eigenschaften von löslichen und unlöslichen Nahrungsfasern in der Literatur wenig beschrieben. Um diese genau zu charakterisieren sollen die chemisch-physikalischen Eigenschaften mittels lineare Pufferkapazität, Wasserbindungskapazität und Kationen-Austausch-Kapazität verschiedener in der Ferkelfütterung relevanter faserreicher Futtermittel an Hand von in vitro Vorversuchen quantifiziert werden. Aus diesem Screening gewählte spezielle Faserquellen werden anschließend in einem von der österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) getragenen Projekt in vivo mit Ferkeln evaluiert. Hierbei werden die genauen Zusammenhänge zwischen chemisch-physikalischen Eigenschaften und Verdauung der Hauptnährstoffe abgeleitet. Letztlich soll in Folge dieser Forschungsarbeit eine Zuordnung bezüglich eines effizienten Einsatzes der Faserquellen einer Ferkelration im Hinblick auf Wechselwirkungen zwischen chemisch-physikalischen Eigenschaften und Hauptnährstoffen ermöglicht werden.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2015-02-01 - 2017-07-31

Die nachhaltige und effiziente Ressourcennutzung und damit auch die möglichst umfassende Verwertung industrieller Nebenprodukte gewinnen zunehmend an Bedeutung in der Tierernährung. Neben der Lieferung von Nährstoffen scheinen die Nebenprodukte aus der Weinherstellung (Traubentrester, -kerne, Traubenkernexpeller oder Traubenkernextrakte) aufgrund der enthaltenen Polyphenole als funktionelle Inhaltsstoffe interessant: Abhängig vom Polymerisierungsgrad wirken Polyphenole antioxidativ bzw. interagieren negativ mit der Nährstoffverdauung, im Speziellen mit Proteinen. Eine prooxidative Umgebung, wie sie aufgrund des hohen Fettgehaltes in konventionellem Broilerfutter gegeben ist, kann durch die resultierende Erhöhung von reaktiven Sauerstoffspezies, den Organismus und in weiterer Folge auch die zootechnische Leistung, die Darmfunktionalität und die Qualität der tierischen Lebensmittel beeinflussen. Im vorliegenden Versuch soll die Eignung von Traubennebenprodukten zum Einsatz in der Broilerration in vitro bestimmt werden. Darauf aufbauend wird die Wirkung ansteigender Konzentrationen eines ausgewählten Produktes auf die Leistungsparameter, die oxidativen und morphologischen Eigenschaften im Dünndarm sowie die Qualität des Brustfleisches von 384 Broilern untersucht. Die optimale Einsatzmenge eines ausgewählten Traubennebenproduktes, welche die antioxidativen Eigenschaften im Intestinaltrakt und dem tierischen Produkt verbessert ohne Leistungseinbußen zu bewirken, soll damit definiert werden. Zusätzlich soll die Vorhersagbarkeit der in vitro Methoden auf das in vivo-Ergebnis überprüft werden.

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