Forschung


Neueste SCI Publikationen

Neueste Projekte

Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2015-01-01 - 2015-09-30

Dieser Antrag verfolgt den Zweck das laufende Projekt: “Development and characterization of multi-functional bio-based composites” weiterführen und erfolgreich im Rahmen einer Dissertationsarbeit abzuschließen. Die angepeilte Projektlaufzeit beträgt 01/01/2015 bis 30/09/2015. Hauptmotivation ist deshalb die abschließende finanzielle Unterstützung von Frau Dipl.Ing. Pauline Rivière für Ihr Doktoratsstudium. Das Doktoratsstudium wurde im Oktober 2012 im Rahmen des EFRE-Projektes BIOFUNK begonnen. Da die Regeldauer für Dissertationen etwa drei Jahre beträgt, ist ein Abschluss der Dissertation im Jahre 2015 planbar und realistisch.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-01-01 - 2019-12-31

Fungi are responsible for the production of many natural products as a result of the use of various biosynthetic gene clusters and pathways. Although numerous of these products are nowadays widely exploited by the biotech and pharmaceutical industry, two main challenges limit the access to new compounds: i) the inability to cultivate diverse producers of natural products in the laboratory and, ii) the fact that a majority of secondary metabolite biosynthesis gene clusters are silent under standard laboratory conditions. To overcome this obstacle, the current project makes use of fungal strains, which are deficient in the gene encoding the recently discovered transcription factor Xylanase promoter binding protein 1 (Xpp1). Xpp1 can be found in various fungi and is functioning as a pleiotropic regulator of secondary metabolism and is involved in the synthesis of small biomolecules. Based on these findings the major aims of the curent project, which is coordinated by Prof. Mach from the Vienna University of Technology is to i) elucidate the regulon of Xpp1 in Trichoderma reesei ii) to analyze the regulatory function of Xpp1 in other other biotechnologically and agriculturally relevant fungal species iii) investigate the molecular mechanisms behind Xpp1 exerting it regulatory function in secondary metabolism Our group will contribute to the project by stable isotope based metabolomics approaches, the untargeted screening of novel fungal secondary metabolites and the annotation of their chemical structure.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-05-01 - 2020-04-30

In modernen Konzepten der Kreislaufwirtschaft werden höherwertige Produkte durch moderne, hochspezifische und effizienten Technologien generiert. Enzyme als leistungsfähige Biokatalysatoren finden schon jetzt in vielen Prozessen der Bioraffinerie Anwendung. Enzym-basierte umweltfreundliche Methoden wurden schon vor mehr als 20 Jahren für unterschiedliche Prozesse der Papier – und Zellstoffindustrie wie Deinking, Bleiche oder Refining entwickelt, - deren breite Implementierung scheitert aber nach wie vor an hohen Kosten für Enzyme. Auf der anderen Seite werden wertvolle Inhaltstoffe in Abfallströmen wie aus dem Deinking von Altpapier nur minderwertig genutzt. In gleicher Weise werden Stickstoff-reiche Abfallströme aus der fleischverarbeitenden Industrie aus unterschiedlichsten Gründen oft nur zur Energiegewinnung genutzt. Basierend auf diesen Tatsachen, fokussiert das Projekt InduZyme auf die Produktion von wertvollen Enzymen direkt in jenen Unternehmen, die diese Enzyme auch zu niedrigeren Kosten benötigen. Genau das soll durch Verwendung von Komponenten aus Abfallströmen als Substrate zur Enzymproduktion realisiert werden. Dabei wird Zucker, eine hochwertige Kohlenstoffquelle für Fermentationen, durch enzymatische Hydrolyse aus den Deinking-Abfällen, die Stickstoffquelle sowie für das mikrobielle Wachstum essentiellen Nährstoffe aus Restströmen der fleischverarbeitenden Industrie gewonnen. Somit können nach Optimierung und Up-scaling des InduZyme Konzeptes nicht nur höherwertige Produkte aus Abfällströmen erzeugt werden sondern auch durch deren Einsatz in etablierten Prozesses direkt im Haus Kosten gespart werden. Im Detail werden im Projekt Zelluloseanteile in Deinking-Schlamm enzymatisch verzuckert und dienen der Enzymfermentation als Kohlenstoffquelle. Hingegen werden Inhaltsstoffe von Abfallströmen der Fleisch-verarbeitenden Industrie nicht nur als Stickstoffquelle sondern auch als Lieferant von essentiellen mikrobiellen Wachstumsstoffen herangezogen. Daraus werden Enzyme wie Zellulasen, Hemizellulasen, Lipasen oder Proteasen erzeugt die von denselben Industriepartner für Prozesse wie z.B. Deinking von Altpapier oder zur Umesterung zur Produktion von Biodiesel benötigt werden. Das InduZyme Konzept ist somit auch insofern neu und wirtschaftlich attraktiv indem im Gegensatz zu anderen Bioraffinerie-Konzepten bereits ein Markt und Bedarf für die erzeugten höherwertigen Produkte im Hause besteht und nicht erst erschlossen werden muss.

Betreute Hochschulschriften